Stoffwechsel: Abnehmkiller oder missverstanden? Alles was du wissen musst!

Zu verstehen, was der Stoffwechsel wirklich ist und wie du ihn wirklich beeinflussen kannst, wird dir ENORM helfen in Form zu kommen und zu bleiben.

Zunächst: Was ist der Stoffwechsel NICHT

Er ist kein kleines Männchen, dass in deinem Körper bestimmt ob du abnimmst oder zunimmst. Auch wird er nicht so stark von dir, deinem Alter, deinem Geschlecht und deiner genetischen Veranlagung beeinflusst wie du denkst.

Was ihn wirklich beeinflusst sind deine Gewohnheiten!

Und das ist er wirklich

In komplizierteren Worten:

Dein Stoffwechsel ist eine komplexe Zusammensetzung biochemischer Prozesse in deinem Körper, deren Korrelation mit deinen Hormonen und der resultierenden Effizienz der Energiegewinnung/ -verbrauch deiner Zellen.

In einfachen und viel sinnvolleren Worten:

Es ist ein Haufen an biochemischen Abläufen und kein einzelner Vorgang, der universell schlechter oder besser wird.

Generell ist hierbei dein gesamter Energieverbrauch zu betrachten.

Folgende Prozesse verbrauchen Energie:

  1. Dein Grundumsatz (BMR = Basal Metabolic Rate)
  2. Energieverbrauch aus Bewegung & nicht sportlicher Aktivität (NEAT = Non Exercise Activity Thermogenisis)
  3. Energieverbrauch aus sportlicher Aktivität (EAT = Exercise Activity Thermogenisis)
  4. Thermischer Effekt der Nahrung (TEF = Thermic Effect of Food)

Wie wichtig sind jetzt jedoch die einzelnen Bestandteile? - Das Diagramm verdeutlicht die Wichtigkeit der einzelnen Bausteine:

stoffwechsel-diagramm-marco-fitness
  1. BMR: Das ist die Energie, die dein Körper in Ruhe verbraucht. (Schlafend, wie auch im Wachzustand). Zum berechnen empfiehlt sich folgendes: für die Damen: Körpergewicht in kg x 20 bis 22 (je nach Muskulatur/ Sportlichkeit). Für die Männer: Körpergewicht in kg x 22-24 (je nach Muskulatur/ Sportlichkeit)
  2. NEAT: Tägliche Spaziergänge, der Weg zum Auto, zur Bahn, zur Arbeit etc. Jegliche Bewegung, die keine sportliche Aktivität darstellt, aber deine Bewegung erfordert.
  3. EAT: Aktiv betriebener Sport egal welcher Art.
  4. TEF: Die Energie, die es deinen Körper abverlangt die Nahrung und ihre Bestandteile zu verwerten.

Deine täglichen Gewohnheiten beeinflussen deinen „Stoffwechsel“ viel mehr als alles andere. - Ein gut funktionierender Körper und eine gesunde Verdauung:

Gestärkt durch qualitativ hochwertige Nahrung, täglich mehr als ausreichend Wasser, viele Ballaststoffe, Vitamine & Mineralien, so wie ausreichend Proteinen funktioniert dein Körper nicht nur besser, sondern auch die biochemischen Abläufe gehen reibungslos von statten.

Regelmäßiger Sport und die gerade genannten Punkte helfen dir dabei, dass deine Verdauung optimal funktioniert. Das sind Grundvorraussetzungen für einen optimalen Grundumsatz an Kalorien.

Deine tägliche Bewegung ist oft für den Gewichtsverlust und das halten einer tollen Form ausschlaggebend. Sie kann bis zu 30 % deines täglichen Kalorienverbrauchs beitragen.

Die meisten Menschen werden gemütlicher mit Beginn der Arbeitszeit und passen Ihre Bewegung stark an gewissen saisonale Änderungen an.

Wenn du diesen Blog jetzt liest und gerne besser in Form wärst dann denk einmal genau nach. Wie viel hast du dich täglich vor 2, 5 oder 10 Jahren bewegt und wie viel bewegst du dich aktuell?

Richtig, höchstwahrscheinlich weniger als zuvor.

Du siehst also deine Habits, deine täglichen Gewohnheiten formen deine Realität, deinen körperlichen Zustand und sagen dir oftmals ganz genau was du zu wenig, bzw. mehr tun solltest.

Ebenso sind deine Essgewohnheiten mehr als entscheidend. Gehen wir weg davon, dass du natürlich weniger Kalorien konsumieren musst als du verbrauchst. Der Thermische Effekt der Nahrung kann viel bewirken wenn es darum geht langfristig in Form zu bleiben.

Bei der Verwertung der nachfolgenden Nährstoffe gibt es folgenden Energieaufwand:

  • Proteine: bis zu 30%
  • Kohlenhydrate: 5-10%
  • Fette: bis zu 3%
  • Ballaststoffe: bis zu 30%

Das heißt, diese prozentualen Anteile werden bei der Aufnahme der Kalorien verbraucht.

Du erkennst klar, warum eine Protein und Ballaststoff fokussierte Ernährung neben den gesundheitlichen Vorteilen es auch deutlich leichter macht in Form zu bleiben.

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Schön und gut, was heißt das nun für mich?

Abschließend gilt folgendes wenn du Fortschritte machen willst um fitter zu werden und besser in Form zu kommen:

  • Plane täglich mehr Bewegung in deinen Alltag ein
  • Trainiere regelmäßig. Es empfiehlt sich Kraft- und Cardiotraining zu nutzen. Es siegt wie immer die Regelmäßigkeit über das Extrem. Plane dir zu Beginn 2-3 x Training pro Woche ein
  • Konzentriere dich bei deiner Ernährung weniger darauf alles perfekt zu machen und ersetze zu erst unnötige Kalorienbomben, Getränke etc. mit Protein und Ballaststoffhaltigen Alternativen
  • Trinke täglich deutlich mehr.

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